Romantik Pur

SOMMER 1979 - Claudia und Bernd

romantik mallorca

In den Semesterferien 1979 jobbte Bernd, der Segler, mal wieder bei Gottfried. Claudia, die Surferin, suchte in ihrem Surf-Urlaub bei Gottfried, damals noch Happy Sailing, eigentlich nur ihre Ruhe.

Die Anmaßung ein Segler könne auch ein Surfbrett segelnd fortbewegen, ohne je zuvor darauf gestanden zu haben, machte Claudia jedoch aufregend.

Jetzt feiern wir unseren 30. Hochzeitstag, sind weiter regelmäßig im schönen Pto. Pollensa bei Gottfried, freuen uns unsere Erinnerungen wieder auffrischen zu können und segeln.

Pto. Pollensa mit der wunderschönen Bucht ist inzwischen unsere zweite Heimat geworden und wird es auch bleiben.

Segeln verbindet eben auch.

SOMMER 1983 - Petra und Kai

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Ich hatte vorübergehend die Nase voll von meinem Journalistenberuf (u.a. bei der ZEIT, beim STERN und als Chefredakteur der YACHT, der ich dann bald darauf aber doch noch einmal wurde), rief meinen alten Starboot-Freund Ulli an, ob ich nicht mal in einer seiner zahlreichen Segelschulen Segellehrer üben könnte, und der sagte, na klar, in unserer Segellehrerwohnung in Pto. Pollensa ist ein Zimmer für dich frei.

Ich hab das Zimmer und die Sonne und die Ensaimada-Frühstücke beim Juan (?) im Restaurant am damals ja noch recht urigen Hafen sehr genossen. Eines Montagmorgens saß ich in der Ecke vom Raum, wo die Neuankömmlinge begrüßt und eingeführt wurden, scannte aus dem Hintergrund das frische Angebot (ja ja, Ski- und Segellehrer ...) und blieb an dieser Schwarzhaarigen hängen, die da mit ihrer Freundin herum alberte. Das war's - der berühmte Bruchteil einer Sekunde, in der man alles Wesentliche aufnimmt!

Damals war Mann ja noch ziemlich Macho, so dass ich sie natürlich erst mal ignorierte, dafür aber beim Segeln um so kräftiger rannahm. Die beiden stellten sich vor lauter Lachen aber auch so dämlich an, dass ich sie einmal mit vollem Genuss quer übers Wasser antrötete: "Na, da müsst Ihr schon mal Euren Arsch aus dem Wasser nehmen!" Das krieg ich heute noch aufs Brot geschmiert, wenn die Rede mal wieder auf meine unglaublichen pädagogischen Fähigkeiten kommt. Was die beiden schließlich damals vom ganzen Segeln am schwersten beeindruckt hat, waren die tellerförmigen "Neckermann-Schnecken", zu denen das lose Tauwerk jeden Abend auf den Duchten der Übungsjollen aufgenudelt werden musste. Ja ja, Segelschülerinnen ... (Die Folge ist, dass auch die "Schnecke" mit zwei veränderten Buchstaben bis heute in unserem ehelichen Wortschatz überlebt!)

Na, als Petra, die Schwarzhaarige, mich dann auf Eurer obligatorischen Gartenparty in Eurem damaligen Haus am Ortsrand mit den versenkbaren Rasensprengköpfen (die haben m i c h am schwersten beeindruckt!) anmachte, "du könntest dich ruhig auch mal um uns kümmern", da wusste ich, das Ding ist gelaufen (und holte mir voller Vorfreude bei Gisella erst mal einen frischen Drink). Dass aus dem Urlaubsding ein Lebensding werden würde, wer ahnte das damals schon? Heute freu ich mich jeden Tag darüber!

MAI 1998 - Beate und Peter

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Es war im Mai 1998. Ich hatte –von Pt.Pollensa lossegelnd- gerade Menorca umrundet und war aufgrund ungünstiger Wettevorhersage einen Tag früher zurückgekommen. Anschließend hatte ich noch zwei Tage Zeit, um zum dreizehnten Mal mein RIGGTRIMM-, SPINNAKER- UND REGATTA-TRAINING zu leiten. Dazwischen nun lag der Freitag. Und Freitag findet bei SAIL & SURF bekanntlich die Abschlussregatta, der POLLENSA-RACING-CUP statt.

Gotti drängte mich: “Da liegt noch ein HOBIE am Strand, willst Du nicht mitmachen?“. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Mein Vorschoter -bereits im hohen Rentenalter- und ich brachten es auf gut 125 Jahre und kannten die Geheimnisse des HOBIE-Regattasegelns nur zaghaft. Und so traten wir gegen ein paar Cracks vom Dümmer-See und eine Mädelcrew an. Und wurden Zweiter in der ersten von vier Wettfahrten, geschlagen nur von den Mädels. Mein Interesse an dem steuernden Blondschopf war geweckt. Nun mussten dieser Crew die Grenzen gesetzt werden: Wir gewannen die nächsten drei Wettfahrten. Nun wiederum war das Interesse der Mädels an uns geweckt. Später traf ich BEATE in Düsseldorf beim SAIL & SURF-Treffen im GOLDENEN RING wieder. Wo Sie mir drohte, an meinem Regattatraining teilzunehmen. Das passierte im Frühjahr 2000. Und das war gut so!

JUNI 2005 - Alex und Wulff

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Alexandra hat sich in ihrem 1. Segelurlaub nicht nur in die Bucht von Pollensa verliebt!

Wulff ist seid Kindesbeinen jeden Sommer in der Station und viele von Euch kennen ihn ja auch als Segellehrer.

Und eines Montags hatte er besonders viel Glück, weil diese wunderschöne, fröhliche Ärztin zu ihm aufs Schiff eingeteilt worden ist.

SOMMER 2007 -Myriam und Felix

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Myriam war im Sommer 2007 unsere Jugendlehrerin und Felix war unser Surflehrer. Von Anfang an unzertrennlich aber das Statement war "wir sind nur Freunde". Wir haben geschmunzelt und freuen uns ganz besonders, dass diese Sommerliebe auch im kalten Deutschland überlebt hat!

Im Sommer 2010 läuteten die Hochtzeitsglocken!